Vorher prüfen
Starthilfe funktioniert nur, wenn die Batterie schwach ist – nicht, wenn sie beschädigt ist. Ist das Gehäuse aufgebläht, ausgelaufen oder gefroren, lassen Sie die Finger davon. Beide Fahrzeuge müssen dieselbe Bordspannung haben, im Pkw sind das 12 Volt.
Die Reihenfolge
- Beide Motoren aus, Zündschlüssel abziehen, Fahrzeuge dürfen sich nicht berühren.
- Rotes Kabel zuerst an den Pluspol der leeren, dann an den Pluspol der vollen Batterie.
- Schwarzes Kabel an den Minuspol der vollen Batterie.
- Schwarzes Kabel am Pannenfahrzeug an einen blanken Metallpunkt am Motorblock – nicht an den Minuspol.
- Spenderfahrzeug starten, kurz laufen lassen, dann das Pannenfahrzeug starten.
- Kabel in umgekehrter Reihenfolge abnehmen, während der Motor läuft.
Warum nicht an den Minuspol?
Beim Anklemmen entsteht ein Funke. Direkt über der Batterie kann sich beim Laden Knallgas gesammelt haben – der Funke gehört deshalb möglichst weit weg, an den Motorblock oder einen dafür vorgesehenen Massepunkt. Viele moderne Fahrzeuge haben einen gekennzeichneten Fremdstartstützpunkt unter einer Abdeckung im Motorraum.
Danach fahren, nicht abstellen
Nach erfolgreicher Starthilfe muss die Lichtmaschine die Batterie nachladen. Zwanzig Minuten Landstraße bringen mehr als eine Stunde Stop-and-go. Springt das Fahrzeug beim nächsten Versuch wieder nicht an, ist die Batterie am Ende oder die Lichtmaschine defekt – dann hilft Überbrücken nicht weiter.